Arbeitszeitaufzeichnungen in der Arztordination

In Hinblick auf die Arbeitszeitaufzeichnungen ist auf höchste Sorgfalt zu achten. Jeder Mitarbeiter muss seine Aufzeichnungen täglich, also nicht im Nachhinein, führen. Als Arbeitgeber sind sie verpflichtet diese Aufzeichnungen zu kontrollieren,  abzuzeichnen und für mindestens 7 Jahre aufzubewahren. Sie sind die Grundlage für die monatliche Lohnabrechnung.

Die Aufzeichnungen können in einem gängigen Datenverarbeitungsprogramm geführt werden oder in Papierform. Das Führen auf jederzeit abänderbaren Excel Tabellen ist nicht möglich.

Steuerberater Tipp: Die GPLA Prüfer in Arztordinationen zerpflücken ihre Zeitaufzeichnungen und versuchen Fehler in der Aufzeichnung zu finden. Jeder Fehler ist ein Angriffspunkt die gesamten Aufzeichnungen als nicht ordnungsgemäß geführt zu erkennen.

Das kann zur Aberkennung als Beweismittel führen, was wiederrum zur Nachverrechnung von Mehrstunden und Überstunden und Schätzungszuschlägen führen kann.