Arzt und Sozialversicherung

Oftmals fällt die Frage von Ärzten nach ihrer eigenen Sozialversicherungspflicht. Hier muss man zwei Kategorien grundsätzlich unterscheiden.

Zum einen den angestellten Arzt im Spital, der nebenbei noch Sonderklassegelder oder eine Ordination betreibt. Für Tätigkeit im Angestelltenverhältnis ist man nach ASVG voll pflichtversichert. Das heißt Unfall-, Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung.

Für das selbständige Einkommen (Sonderklassegebühren und Privatordination) ist man zusätzlich in der SVA (Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft) nach FSVG in Unfallversicherung € 9,60 pro Monat und Pensionsversicherung , 20% vom Gewinn, zusätzlich versichert.

Wenn sie sich in dieser Situation befinden, melden sie sich bei uns, wir stellen dann einen Antrag auf Differenzvorschreibung, sodass ihnen bereits unterjährig nicht zu hohe Beiträge einzahlen.

Es ist natürlich auch möglich, dass sie die Umsatz € 30.000 – und Gewinngrenzen € 5.256,06 für dieses selbständige Einkommen im Kalenderjahr nicht überschreiten. In diesem Falle können wir einen Antrag auf Ausnahme von der FSVG Versicherung stellen.

Eine zusätzliche Krankenversicherung fällt nicht an, weil der Arzt ja bereits als Dienstnehmer versichert ist.