Einlagenrückgewähr GmbH

Für Aktiengesellschaften und GmbHs gilt das Verbot der Einlagenrückgewähr. Das bedeutet im wesentlichen dass die Gesellschafter nur ein Anrecht auf die Bilanzgewinnausschüttung aufgrund eines ordnungsgemäß festgestellten Jahreabschlusses haben. Alle anderen Zuwendungen offen oder verdeckt sind verboten. Das gilt sowohl für gesellschaftsrechtliche als auch steuerrechtliche Zwecke.

So ist zB die Gewährung eines Darlehens an den Gesellschafter nur möglich, wenn es ein Fremdübliches Darlehen ist. Das kann es nur sein, wenn es einen schriftlichen Vertrag mit eindeutigem Inhalt gibt.  Weiters muss der Inhalt des Vertrages fremdüblich sein, was Rückzahlungsmodalitäten und Verzinsung etc betrifft. Darüber hinaus muß der Vertrag auch gelebt werden, da im Bezug auf die Fremdüblichkeit eine Rückzahlung etc auch tatsächlich erfolgen muss.