Mitarbeiterkündigung in der Arztordination

Aus der Praxis zeigt sich, dass immer wieder die unangenehme Situation einer Mitarbeiterkündigung der Ordinationshilfe durchgeführt werden muss. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht rate ich jedesmal nicht zuzuwarten bis gar nichts mehr geht. Sind sie mit einer Ordinationshilfe unzufrieden, teilen sie ihr das klar und verständlich mit und sagen sie ihm was sie sich von ihm oder ihr erwarten.

Sehen sie auch nach klaren Ansagen keine Besserung, versuchen sie jedenfalls eine einvernehmliche Lösung des Dienstverhältnisses zu vereinbaren, solange sie noch mit ihm reden können.

Der Vorteil der einvernehmlichen Lösung, die jedenfalls schriftlich erfolgen muss, liegt auf der Hand. Sie kann in einem eventuell folgenden Arbeitsgerichtlichen Verfahren nur sehr schwer angefochten werden.

Im Gegensatz zur Kündigung, die auch angefochten werden kann, ersparen sie sich das hohe Risiko eines langen Arbeitsgerichtlichen Verfahrens und eventuell höhere Nachzahlungen. Bedenken sie immer auch, daß auch für Ärzte eine sozialwidrige Kündigung angefochten werden kann.