Verlustvortrag

Verlustvorträge sind seit der Steuerreform 2015/2016 für Verluste beim Einnahmen Ausgaben Rechner ab 2013 unbeschränkt vortragsfähig. Verluste des bilanzierenden Betriebes waren immer schon unbeschränkt vortragsfähig. Die Regelung, dass nur die Verluste der letzten drei Jahre vorgetragen werden können, ist seit dem entfallen.

Die Verlustverrechnung in einem Gewinnjahr ist mit maximal 100% des Gewinnes auszugleichen. Die Verlustverrechnungsgrenze ist im Bereich des Einkommensteuergesetzes gefallen. Sie ist nur noch in der Körperschaftsteuer anwendbar. Ob diese Regelung gleichheitswidrig ist, werden die Erkenntnisse der nächsten Jahre zeigen.

Hinsichtlich der Verrechnung besteht kein Wahlrecht, der Verlustvortrag muss im Gewinnjahr verrechnet werden.